Blogparade… einander kennenlernen

 

Neulich habe ich auf Steffi´s Blog „angeltearz-liest“ einen Aufruf zur Blogparade gesehen.
Die Motivation dahinter hat mich bewegt und sofort zum Mitmachen animiert. Steffi meinte nämlich, dass in der Blogger-Community eine Mischung aus Neid und Missgunst herrscht und sich Blogger gegenseitig aufhetzen. Sie stellt die Frage, ob ein Miteinander nicht einfacher wäre als ein Gegeneinander. Auch wir haben sowohl negative als auch positive Erfahrungen mit unseren Kollegen machen dürfen, jedoch haben die positiven doch überwogen.

Steffi´s Idee war es, durch simple Fragen einander kennenzulernen. Nicht nur den Blog des anderen, sondern den Mensch dahinter. Hier mache ich natürlich gerne mit.

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Ich bin Tomi, 27 und lebe seit 2001 in Linz. Ich habe Sozialwirtschaft und Sozialmanagement studiert, wobei meine Schwerpunkte im Bereich Marketing und Public Management lagen. Ich arbeite in einem mittelständischen Unternehmen und bin für Marketing, Logistik und den Verkauf zuständig.
Meine Interessen bzw. meine Freizeitgestaltung ist sehr facettenreich. Technik und Motorsport gehören zu meinen Hobbies. Doch auch gesellschaftspolitische Themen, Architektur und Modellbau können mich fesseln. In meiner Freizeit fahre ich liebend gerne mit meinem Mountainbike, lese und schreibe viel und versuche mit meiner Kamera die schönsten Motive und Erlebnisse einzufangen.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Wir sind ein noch recht frischer Blog. Bis vor kurzem hat auch meine Partnerin in einer Marketingabteilung gearbeitet, nachdem sie jedoch in die strategisch-organisatorische Abteilung des Unternehmens gewechselt ist, ging ihr das Schreiben ab.  Gemeinsam hatten wir die Idee einen Blog zu erstellen und unsere Gedanken zu Erlebnissen, Menschen, Bildern, zur Natur und zu Gebäuden mit anderen zu teilen.

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Mein Umfeld weiß relativ wenig von meinem Blog, auch weil ich nicht viel darüber rede. Denn ich möchte keine „Freundeslikes“, sondern möchte mit meinen Inhalten überzeugen. So freue ich mich umso mehr, wenn ich von meinem Umfeld auf die Inhalte angesprochen werde.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Ich nutze privat als auch für den Blog liebend gerne Social Media, so lerne und entdecke ich  viele interessante Menschen, Geschichten und Wissen, welches auch für meine Arbeit relevant sein könnte. Wir nützen Facebook, Twitter und Instagram.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?

Einige alteingesessene Blogger schauen von oben auf die kleineren herab. Es gibt keine Offenheit gegenüber neuen, die großen bleiben unter sich. Auch stören mich „Blogartikel“, welche Tipps und Tricks für neue Blogger geben. Von der Idee her ist das ja eigentlich nicht schlecht, aber die Art und Weise einiger Artikel ärgert mich.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Die Bloggerwelt bietet viele tolle Möglichkeiten. Das Hobby bloggen verknüpft verschiedene Menschen aus aller Welt miteinander. Erlebnisse austauschen, Geschichten erzählen und sich gegenseitig neue Ideen und Konzepte erzählen – eine wirklich tolle Welt.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ja. Unbedingt. Das Blogversum hat sich für mich zu einer wichtigen Informationsquelle entwickelt. Vor allem Erfahrungswerte auf Reisen, bei Produkten oä sind für mich sehr wichtig, da man bei Blogs noch – berechtigterweise – auf Objektivität hoffen kann.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Ich habe nicht einige wenige Lieblingsblogs, sondern ganz viele Blogs aus den verschiedensten Bereichen, welche ich gerne lese. Dort finde ich Wissen, Erfahrungen, Geschichten, andere Meinungen zu bestimmten Themen und Tipps&Tricks.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen um ein Projekt vorzustellen: „Frag nebenan
Die Städte werden immer größer und größer, es ziehen immer mehr Menschen in die Städte, was jedoch ausbleibt ist der Kontakt zueinander. Wir sehen oft unsere Nachbarn, grüßen diese, wechseln möglicherweise ein paar Wörter miteinander, doch so richtig kennen tun wir sie nicht. Diese Plattform hat sich als Ziel gesetzt Nachbarn miteinander zu vernetzten. Wir Menschen unterscheiden uns in Geschlecht, Herkunft, Interessen, Talenten und Bedürfnissen. Doch eines eint uns alle: Die Stadt in der wir wohnen.
Schaut doch mal vorbei uns lasst euch inspirieren.

So, das wären meine Antworten, ich bin schon gespannt auf die euren.
Ich freue mich darauf viele andere Kolleginnen kennenzulernen.

4 Kommentare zu “Blogparade… einander kennenlernen

  1. Steffi

    Hey Tomi,

    vielen Dank fürs Mitmachen. 🙂

    Bei Frage 5. kann ich dich total verstehen. Aber es hat nichts mit alt eingesessenen Bloggern zu tun. Ich bin seit 2008 in der Bloggerwelt unterwegs und werde auch von einigen von oben herab angeschaut. Aber hey, die werden dann gepflegt ignoriert. So ist es in der realen Welt ja auch. 😉

    Hab einen tollen Abend.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

    1. Tomi Autor des Beitrags

      Hallo Steffi,

      danke dafür, dass du so eine Aktion ins Leben gerufen hast.
      Gott sei Dank gibt es Ausnahmen, leider habe ich leider eher andere Erfahrungen gemacht.
      Liebe Grüße aus Linz

      Tomi

  2. Frank

    Hallo Tomi,

    Dich stören Artikel, in denen Blogger anderen Bloggern Tipps geben? Lebt die Community nicht davon, dass sie sich untereinander hilft?
    Ich habe selbst eine kleine Reihe für Blog-Neulinge geschrieben – aber schon mit der Intension, dass neuen Buchbloggern damit geholfen ist…

    Viele Grüße
    Der Büchernarr Frank

  3. Tomi Autor des Beitrags

    Hallo Frank,

    das Internet soll von der Community leben.
    Deshalb bin ich selbst viel auf Foren und Wikipedia unterwegs.
    Was mich jedoch nervt sind Artikel, in welchen von den großen auf die kleinen heruntergeschaut wird und die Tipps und Tricks als eine Art „Geste“ dargestellt wird.

    Wo mich das Grauen packt sind Blogartikel-Überschriften wie „deshalb wird dein Blog nie erfolgreich sein“. Wenn das nicht arrogant ist.

    Ich werde mich deine Reihe als heutige Bettlektüre zur Seite legen, man lernt nie aus und vielleicht findet sich die ein oder andere Idee oder Inspiration.

    Schöne Grüße aus Linz

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