Wählen – Das bringt doch eh nichts ….

Viele Wahlberechtigte in Österreich gehen nicht wählen. Auch bei der Wahl am 15. Oktober wird es wieder so sein. Meist sind die Gründe dafür eine Politik- oder Politikerverdrossenheit, fehlendes Interesse oder das Gefühl, dass die eigene Stimme ohnehin nichts bewirken kann.
Die eigene Stimme kann jedoch durchaus etwas bewirken! Eine Demokratie kann ohne ihre Wähler nichts existieren und eine abgegebene Stimme hat auf alle Fälle eine größere Auswirkung als keine. Denn in einer Demokratie geht die Staatsgewalt vom Volk aus, das heißt, dass das Volk ihre Vertreter auswählt, welche den Ort, die Gemeinde, das Bundesland oder das Land durch die nächste Legislaturperiode führen wird.

Wählen ist ein Privileg!

In einer Demokratie zu leben ist auch heute noch – im 21 Jhdt. – ein Privileg. In vielen Ländern gibt es keine (freien) Wahlen. Würden wir in einer Diktatur leben, so würden wir wahrscheinlich nichts lieber tun als zu den Wahlen zu gehen. Scheinbar sehen wir in Österreich dies nicht mehr als Privileg. Es sollte uns aber bewusst werden, dass es eines ist.
(Weitere Eindrücke: Demokratieindex)

Wenn du nicht wählen gehst, dann werden wohlmöglich die „Falschen“ gewählt …

Gerade jetzt ist es wichtig, wählen zu gehen. Überall auf der Welt werden diejenigen zum Wählen motiviert, deren Meinung – so meine Vermutung – nicht der Allgemeinheit entspricht. Das Problem dabei ist, dass diese Menschen, die eventuell eine Tendenz zum Extremismus haben, ihre Stimmen abgeben, während liberalere Wähler zu Hause bleiben. Wähler mit extremen Einstellungen setzten sich also für ihre Meinung ein und verändern somit unsere Politik, obwohl das nicht der Allgemeinheit entspricht. Die Auswirkung einer solchen Tendenz durften wir unlängst am Beispiel der USA sehen.

Ich weiß nicht, wen ich wählen soll …

Zugegeben, es ist sicherlich eine Herausforderung sich im Politikdschungel zu orientieren. Einsatzfreude heißt die Devise. Heutzutage gibt es neben dem eigenen Umfeld, den Medien und den Parteiprogrammen an sich auch andere Orientierungshilfen. Ein Beispiel für eine Orientierungshilfe ist die Plattform „wahlkabine.at“. Diese ist ein Projekt des Institutes für neue Kulturtechnologien in Kooperation mit der österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft, der Gesellschaft für politische Aufklärung und dem Institut für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Durch Beantwortung einer Reihe von Fragen ermittelt die Wahlkabine ein persönliches Ranking aller Parteien. Ein Selbstversuch ist durchaus erwünscht.

(D)eine Stimme zählt!

Das bringt doch nichts … oh doch! Auch wenn es vielleicht nur eine Stimme unter vielen ist, (d)eine Stimme kann einen großen Unterschied machen. Nützt euer (luxuriöses) Recht auf freie Wahlen!

 

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